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Die 5 Reiki Lebensregeln – das Fundament deiner inneren Entwicklung

In diesem Artikel lernst Du die 5 Reiki Lebensregeln kennen, die man bereits im ersten Reiki Grad lernt: nicht Ärgern, nicht Sorgen, Dankbarkeit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit. Diese Regeln dienen als wichtiges Fundament. – von Mike Orastella

Reiki Lebensregeln

Entstehung von Reiki und der Reiki Lebensregeln

Dr. Mikao Usui wurde am 15.08.1865 in Yogo (Japan) geboren.

Er beschäftigte sich mit der Übertragung von Heilungs-Energien, dem sog. Kiko, ähnlich dem chinesischen Qi Gong. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Bewegungs- Atem- und Meditationsübungen. Doch gingen solche Heilungsenergien immer auf Kosten seiner eigenen Energien.

Auf die Heilungswunder von Jesus angesprochen, diese auch in der heutigen Zeit wirksam machen zu können, begann er seine Forschungen nach Heilkräften und suchte in allen Religionen nach Hinweisen.

Fündig geworden in einer alten Schriftrolle eines Jüngers von Buddha, entdeckte er Symbole und Hinweise darauf, wie Buddha mittels dieser Symbole heilte. Auf dem Berg Kuruma meditierte Dr. Mikao Usui über diesen Symbolen, denn allein mit den Symbolen und dem theoretischen Wissen ließ sich noch nicht heilen.

Im März 1922, nach wochenlanger Meditation und in einem Zustand der totalen Erschöpfung, durchdrang ihn ein helles Licht. Er wurde von den Symbolen durchdrungen und verlor schließlich das Bewusstsein. Als er wieder erwachte, war er voller Energie und ohne eine Spur von Erschöpfung, dafür durchdrungen von einer heilsamen Schwingung.

Dies war die Entstehung der heutigen Reiki-Lehre nach Mikao Usui.

Reiki ist jedoch mehr, als nur eine Heilenergie. Reiki ist eine Lebenseinstellung, eine Lebensphilosophie. Dr. Mikao Usui hatte nämlich bemerkt, dass eine geänderte geistige Haltung die Grundlage für positive Veränderungen im Außen ist. Dass Gesundheit und Wohlbefinden des Körpers nur bei einem gesunden Geist möglich sind. Er stellte daher die folgenden Lebensregeln auf, nach denen ein Reiki-Praktizierender leben soll, um nachhaltig von der positiven Wirkung von Reiki zu profitieren.

Die Regel des nicht Ärgerns

“Gerade heute, ärgere dich nicht.”

Wenn du dich ärgerst, dann kostet dich das Energie und Aufmerksamkeit. Es verschlechtert deine Stimmung und hält dich in der Vergangenheit fest. Sich über etwas Unangenehmes zu ärgern gilt zwar als eine natürliche und allgemein akzeptierte menschliche Reaktion, es wird dabei jedoch nicht bedacht, dass man sich im Grunde über sich selbst ärgert und das man dabei in negative Denkstrukturen über sich selbst rutscht und oftmals sogar darin stecken bleibt. Man hält an dem Ärger fest, weil er einem berechtigt erscheint. Dadurch verstärkt sich der Ärger noch mehr, weil du ihm so viel deiner Aufmerksamkeit schenkst. Denn Energie folgt der Aufmerksamkeit. So zieht dein Ärger noch mehr Ärger an.

Wie kommst du da raus? Ärger entsteht durch unerfüllte Erwartungen. Wenn du dich über etwas oder jemanden ärgerst, dann sind es deine Erwartungen, die nicht erfüllt wurden. Damit liefert dir dein Gefühl des Ärgers einen wichtigen Hinweis: Dein Ärger zeigt dir auf, wo du in dir selbst im Ungleichgewicht bist. Deine Umgebung spiegelt dich. Das, was du bei anderen Menschen ablehnst, lehnst du in erster Linie an dir selbst ab. Du verdrängst diesen unangenehmen Teil deiner Persönlichkeit. Das kostet dich Energie und indem du dieses Verhalten bei anderen kritisierst, lenkst du dich davon ab, dass du selbst auch diesen Fehler hast, ihn dir nur nicht zugestehst. Du wertest einen Teil von dir selber ab. Du arbeitest in diesem Punkt gegen deine eigene Natur. 

Durch deinen veränderten Umgang mit deinem Gefühl des Ärgers änderst du dein eigenes Verhalten und deine inneren Glaubenssätze und veränderst damit gleichzeitig dein eigenes Umfeld.

Die Regel des nicht Sorgens

Gerade heute soll dich nichts sorgen.”

Sich Sorgen zu machen gilt als ganz normal. Doch was passiert da wirklich in unserem Kopf? Klar gibt es Situationen, in denen man sich berechtigt Sorgen macht. Dennoch, was passiert dabei in uns? Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf eine mögliche Zukunft in ihrer negativsten Form. Wir gehen mit unserer Energie und Aufmerksamkeit aus unserem Körper und aus dem Hier und Jetzt heraus und gehen in eine Zukunft, die wir uns gerade gedanklich selbst erschaffen und stellen uns dabei den „worst case“ vor, die schlimmste  Entwicklungsmöglichkeit. 

Diese “ausgedachte” Zukunft zieht deine Stimmung nach unten, schürt Ärger und Ängste, die dich gefangen halten und es kann sogar zu körperlichen Beschwerden kommen. Dennoch solltest du Sorgen nicht ignorieren. Sie sind immer ein Hinweis darauf, dass in dir bzw. bei der Person um die du dich sorgst etwas nicht in Ordnung ist. 

Lasse dich niemals in den Sog einer Sorge ziehen, so dass deine Gedanken nur noch um diese Sorge kreisen. Damit vernebelst du nur deinen Verstand und du bist nicht frei in deinen Gedanken und Handlungen.

Die Regel der Dankbarkeit

“Gerade heute sei dankbar.”

In unserer heutigen hochtechnisierten und schnelllebigen Welt, neigt der Mensch dazu, alles für selbstverständlich zu halten, weil alles im Überfluss vorhanden ist. Im Mittelalter war dies anders. Heutzutage haben wir eine größere Wohnung, ein wärmeres Bett und bequemere und schnellere Fortbewegungsmöglichkeiten.

Sagst du jemals danke dafür? Du bist unfassbar reich, bist du dir dessen bewusst? Mache es dir zur Gewohnheit, jeden Tag dafür dankbar zu sein, gerade auch für die kleinen Dinge im Leben. Erinnerst du dich an den Satz: Energie folgt der Aufmerksamkeit? Wenn du aufmerksam dafür bist, was du alles im Leben besitzt und erleben darfst, dann wirst du umso mehr davon anziehen. Wenn du aber deinen Fokus auf Mangel richtest, also auf das, was du nicht hast, was nicht gut läuft, dann setzt du eine Negativ-Spirale in Gang und wirst Negatives anziehen.

Versetze dich daher in eine positive Erwartungshaltung. Sei offen, für alle Lernmöglichkeiten im Leben und begegne allem mit Wertschätzung. Auf diese Weise versetzt du dich in eine höhere Schwingung und nach dem Gesetz der Anziehung, wirst du auf diese Weise Positives anziehen.

Reiki Lebensregeln

Die Regel der Ehrlichkeit

“Gerade heute, verdiene dein Brot ehrlich”.

Ehrlichkeit bedeutet hier zwar auch, auf legale Weise sein Geld zu verdienen und auch nicht in der Steuererklärung zu schummeln oder als Verkäufer dem Kunden das Blaue vom Himmel zu versprechen, es bedeutet aber genauso Ehrlichkeit und Authentizität dir selbst gegenüber. Folgst du deinen eigenen Wertvorstellungen? Trittst du für sie ein? Sagst du ehrlich, was du denkst oder eher das, was die anderen hören wollen? Stehst du zu deinen Fehlern oder schiebst du sie gerne auf andere? Lebst du das Leben, das du dir selbst gewählt hast oder ein fremdbestimmtes? Verdienst du dein Brot mit deiner Berufung oder nur, weil es da am meisten Geld gibt? Oder weil du dir nichts Anspruchsvolleres zutraust? Fange hier bei dir an, dich und dein Leben zu hinterfragen. 

Werde ehrlich, vor allem dir selbst gegenüber, indem du dich anderen zeigst, wie du wirklich bist. Vielleicht möchte der andere gar nicht, dass du dich aus Rücksicht verleugnest. Lerne offen und ohne Verstellung zu leben, sei authentisch. Stehe zu all deinen Eigenschaften, beschönige nichts und spiele nichts herunter. Sei der, der du sein willst und zeige dich auch genau so der Welt. Es wird Menschen geben, die dann Abstand nehmen – und es werden neue Menschen in dein Leben treten, die dich gerade deshalb schätzen. 

Die Regel der Freundlichkeit

Gerade heute sei freundlich zu allen Lebewesen.”

Freundlichkeit meint hier nicht das oberflächliche Lächeln, wenn du deinen Nachbarn oder Arbeitskollegen grüßt. Freundlichkeit meint hier gute Behandlung. Also nicht erst lächeln und hinter dem Rücken schlecht reden. Freundlichkeit meint, dem anderen ehrlich Freude bereiten zu wollen, dem anderen Gutes tun. Dem anderen das Beste wünschen, von ganzem Herzen. Eine Maske der Freundlichkeit ist unecht, unehrlich, wie vorstehend besprochen. Freundlichkeit meint echte gelebte Wertschätzung gegenüber allem, dem wir im Außen begegnen: Mensch, Tier, Pflanze, Erde, Gegenstand.

Wie im Außen, so im Innen. Damit du im Außen all diese Freundlichkeit zeigen kannst, musst du zunächst im Innen auch freundlich zu dir selbst sein. Dazu zählt, dass du dich selbst so akzeptierst, wie du bist und dich selbst gut behandelst. Nichts Abwertendes über dich denkst oder sagst. Deinen Körper gut pflegst, gut ernährst und nicht überforderst, auf deinen Körper hörst und ein gutes Verhältnis zu ihm aufbaust. Dass du dir deine Wünsche und Bedürfnisse bewusst machst und sie dir auch nach und nach erfüllst.

Die Reiki Lebensregeln werden bereits im ersten Grad Reiki unterrichtet. Sie begleiten jeden Schüler somit über die Jahre der Ausbildung und sind der Grundstein für alle darauffolgenden spirituellen Erfahrungen. Gerne weihe ich den in dieses besondere Energiesystem ein. Mehr Infos zur Ferneinweihung findest Du hier.

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Mike
Author: Mike

Mich begeistert alles, was zu mehr Lebensenergie und Leichtigkeit führt. Alte Weisheiten und Mittel zur Selbsthilfe sind mir genauso wichtig, wie Energiearbeit und Stressabbau.

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