kosmische Gesetze einfach erklärt

So tickt das Leben – kosmische Gesetze einfach erklärt

Die weltliche Ordnung wird durch geistige Gesetze bestimmt, die immer wirken und gelten. Wenn wir diese Gesetze verstehen und anwenden, können wir in Harmonie, Einklang mit der Welt und Fülle leben. Deshalb habe ich dir in diesem Artikel wichtige kosmische Gesetze einfach erklärt.

kosmische Gesetze einfach erklärt

Was sind kosmische Gesetze

Hast Du dich nicht auch schon immer gefragt, ob das Leben nicht nach einem bestimmten Muster verläuft oder Du hast manchmal das Gefühl, dass sowieso alles vorherbestimmt ist? Das ist auch gar nicht so falsch, denn wir alle unterliegen geistigen Gesetzen, die das Leben ausmachen. Diese Gesetze werden auch als kosmische Gesetze bezeichnet. Das Wort “Kosmos” kommt aus dem griechischen und bedeutet “Ordnung”.

Und genau dafür sorgen die Gesetze auch. Jegliches Leben unterliegt dieser Ordnung, alles ist in perfekter Harmonie. Wie Zahnräder greifen jegliche Begebenheiten und Eventualitäten ineinander und gewährleisten das Leben, wie es ist. Wäre es nur ein bisschen anders, wäre unser Leben nicht möglich. Indem wir diese Gesetze kennen, mit ihnen leben und uns danach richten, können wir ebenfalls im Einklang mit dem Universum, in Harmonie und Balance mit allen anderen Lebewesen leben.

Gesetz der Geistigkeit

Das erste Gesetz beschreibt den Umstand, dass alles im Universum Bewusstsein ist. Alles, was physisch existiert, war zunächst ein feinstofflicher Impuls und wurde zu feststofflicher Materie, um sich selbst als Bewusstsein ausdrücken zu können.

Die innere, also geistige, Welt erschafft somit die äußere Realität. Denn alles sichtbare entspringt zunächst dem Bewusstsein, welches mittels der Gedanken als zielgerichtete Absicht seine Realität erschafft. Daher könnte man auch sagen: so wie der Mensch denkt, lebt er. Somit ist auch der menschliche Körper ein Avatar und dient dazu, dass das Bewusstsein sich ausdrücken und menschliche Erfahrungen sammeln kann.

Gesetz der Kausalität

Kennst Du den Spruch: “von nichts kommt nichts?”. Dies könnte dieses Gesetz am ehesten beschreiben. Denn dieses Gesetz besagt, dass jede Ursache eine Wirkung nach sich zieht. Alles, was uns je widerfahren ist, hatte irgendwann mal eine Ursache. Stell dir einmal vor, dass Du einen Stein in der Hand hältst und diesen loslässt. Die Folge ist, dass der Stein nun fällt. Indem Du also deine Hand geöffnet hast, zog dies eine Wirkung nach sich und der Stein fiel.

Wenn Du dich derzeit also in Lebensumständen befindest, die alles von dir abverlangen, dann muss dir klar sein, dass Du selbst einmal die Ursache dafür gelegt hast. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Ursache positiv oder negativ war, das Gesetz funktioniert immer und in beide Richtungen. Häufig sind wir uns den vergangenen Ursachen, vor allem wenn uns derzeit viele Sorgen plagen, aber gar nicht bewusst. Dieses Gesetz besagt jedoch auch, dass Du zwar selbst deine aktuellen Umstände erschaffen hast, jedoch auch jederzeit eine neue bewusste oder unbewusste Ursache setzen kannst, um diese zu ändern.

Gesetz der Entsprechung

Zu diesem Gesetz wurden bereits zahlreiche Bestseller geschrieben. Unter dem Gesetz der Anziehung oder auch der Resonanz werden hier die Zusammenhänge erklärt, wie unsere eigene Weltsicht über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.Die Bibel beschreibt dieses Gesetz ebenfalls mittels der Metapher: “Wie immer Himmel, so auch auf Erden.” Wie oben, so unten. Es könnte keine treffendere Beschreibung geben.

Wenn wir beispielsweise aufgrund einer inneren Überzeugung Angst vor Existenzverlust haben, dann leben wir in einem Mangelgefühl. So geraten wir von einem Geldmangel zu einem Mangel an Kontakten, bis hin zu einem Mangel an Kreativität und Lebensfreude. Alles wiederholt sich, bis wir unsere innere Überzeugung erkennen und durchbrechen. Positive Gedanken, Emotionen und Handlungen werden somit auch Positive Realitäten erschaffen.

Gesetz der Schwingung

Alles im Leben ist Schwingung und in Bewegung . Ich schwinge, Tiere schwingen, Gedanken, Emotionen, Klänge, Farben und Zahlen schwingen. Emotionen wie Wut, Angst und Trauer beschreiben eine niedrige Schwingung, wohingegen Freude, Dankbarkeit und Liebe eine hohe Schwingung bedeuten.

Die Schwingung meines Seins strahlt also nach außen und steht so in Resonanz mit meiner äußeren Welt. Das heißt, dass meine innere Welt, also Gedanken, Emotionen, Empfindungen etc. in ständiger Wechselwirkung zur Außenwelt stehen und diese sich gegenseitig bedingen. Wenn wir eine höhere Schwingung aufbauen, positiver und glücklicher denken und handeln, werden wir mehr positive Erlebnisse, Menschen und Gegenstände in unser Leben ziehen.

Gesetz der Polarität

Das nächste Gesetz ist das Gesetz der Polarität. Dieses besagt, dass jeglicher Umstand immer zwei Gegensätze mit sich bringen, die jedoch im Grund dasselbe ausdrücken. Beispielsweise die Gegensätze aus Angst und Freude, arm und reich, hell und dunkel oder alles und nichts.

In Wahrheit sind beide Pole ein und dasselbe. Angst oder Hass existieren nur, damit Du das Gegenteil, Liebe und Freude, erfahren kannst. Ohne die Angst könntest Du nicht stattdessen Liebe erfahren. Wäre alles zu jederzeit in Liebe, könntest Du keine Liebe erfahren und wärst dir somit nicht bewusst, dass im gegenwärtigen Moment Liebe existiert. Also brauchst Du den Pol des negativen Ausdrucks, um den jeweils anderen Pol zu erfahren. Das heißt im Umkehrschluss auch, dass auch in Zeiten der Trauer und des Kummers mittels einer bewussten Entscheidung wieder Versöhnung und Frieden entstehen kann, da beide Polaritäten nicht ohne einander existieren können.

Gesetz des Rhythmus

Genau, wie die Wirtschaftskonjunktur unterliegt das Leben einem ständigen Wechsel aus auf uns ab. Nach jedem Aufstieg wird es auch einen Abschwung geben. Nach jedem Tief, folgt ein Hoch. Das ist der natürliche Fluss des Lebens.

Oft sind wir gewillt, in Situationen des Abschwungs noch mehr Energie zu investieren. Wir erkennen, dass wir weniger motiviert sind und unsere Leistungen weniger produktiv sind. Dadurch werden wir nur noch unproduktiver, da wir aufgaben mit weniger Potenzial ausführen. Nur wenn wir dem Rhythmus folgen und in diesen Phasen Energie und Ressourcen sparen, können wir danach gestärkt unser volles Potenzial ausschöpfen, sobald der nächste Aufschwung kommt. Und er wird kommen, garantiert.

Gesetz der Geschlechtlichkeit

Das letzte Gesetz drückt aus, dass alles aus weiblicher und männlicher Energie besteht. Dies bezieht sich nicht nur auf die Geschlechter oder Sexualität, sondern auch auch Fähigkeiten, Werte und Charakterzüge.

Die männliche Energie ist der lösungsorientierte und zielgerichtete Fokus. Auch Kontrolle und der Verstand sind hier inbegriffen. Die weibliche Energie beschreibt die Intuition, Mitgefühl, Kreativität und Vertrauen. Nur, wenn beide Energien im Körper in Harmonie sind, kann ein Leben in Balance geführt werden. Nur wenn man im innersten gelassen und in Balance lebt, wird sich das Leben auch im Außen in Harmonie und Ausgleich zeigen.

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Mike
Author: Mike

Mich begeistert alles, was zu mehr Lebensenergie und Leichtigkeit führt. Alte Weisheiten und Mittel zur Selbsthilfe sind mir genauso wichtig, wie Energiearbeit und Stressabbau.

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