Versagensängste loswerden Angst vor dem Scheitern

Versagensängste loswerden? – Das solltest Du beachten

Die Angst vor dem Scheitern zeigt sich häufig so, dass wir im Vorfeld jedes mögliche Worst-Case-Szenario durchgehen. Oft fällt es uns dann besonders schwer, den nächsten Schritt zu gehen. Was passiert, wenn wir scheitern und was denken andere dann von uns? Um Versagensängste loswerden zu können, braucht es lediglich diesen Perspektivwechsel.

Versagensängste loswerden Angst vor dem Scheitern

Zusammenfassung der Podcast Folge

Die Angst vor dem Scheitern führt meistens dazu, dass wir erstarren und es so gänzlich versäumen, den notwendigen ersten Schritt zu gehen. Oft resultieren Versagensängste aus dem Gedanken heraus, was passieren kann, wenn wir scheitern oder eine Idee nicht den erwünschten Erfolg mit sich bringt. Hierbei denken wir oft auch an eine Verschlimmerung der aktuellen Lebenssituation, was wir natürlich auf keinen Fall in Kauf nehmen wollen.

Finanzielle Schwierigkeiten, soziale Konflikte oder Unsicherheiten sind die meisten Gründe, die uns dann dazu bringen, zu zögern. Je intensiver wir im Vorfeld über mögliche negative Konsequenzen einer gescheiterten Handlung nachdenken, desto schlimmer werden auch unsere Prognosen. Neben Existenzsorgen und Zweifeln entstehen so auch Ängste, die zu einer Art gedanklicher Einbahnstraße mutieren: Entweder wird es dadurch besser oder schlechter. Eine andere Alternative gibt es nicht.

Doch genau dieses Zögern führt dann zum eigentlichen Worst-Case-Szenario. Wir versäumen gänzlich, etwas zu tun. Was ist denn das schlimmste, das passieren kann? Ist es eine gescheiterte Handlung, eine nicht funktionierende Idee oder ist es eine Veränderung, die keine Besserung erbringen konnte? Was denken denn die anderen über uns, wenn wir ihnen dann berichten müssen, dass wir gescheitert sind?

Das Worst-Case-Szenario

Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Oft grübeln wir über genau dieses Thema. In unserer Vorstellung kommen wir auf die einfallsreichsten Theorien. Neben Existenzängsten, einer Verschlimmerung der Lebensumstände oder Spott denken wir oft sogar, dass wir bis zur Erschöpfung arbeiten müssten, um dieses Szenario abwenden zu können. In unserer Vorstellung gibt es dann nur zwei mögliche Ergebnisse: entweder ich erreiche mein Ziel, oder die Anstrengung war komplett umsonst.

Genau dieses Gedankenmuster führt dann zur Angst vor dem Scheitern bzw. zu Versagensängsten. Oftmals sind wir uns der Konsequenzen einer Entscheidung auch gar nicht bewusst. Aus dieser Unsicherheit heraus zögern wir dann, volles Risiko zu gehen. Sehr wahrscheinlich wird die Angst vor negativen Konsequenzen vor allem dazu führen, dass wir in einen Zustand des Nicht-Handelns verfallen, bei dem wir keine Energie aufbringen können, den ersten Schritt zu gehen. Schließlich versäumen wir es so ganz, den erwünschten Veränderungsprozess einzuleiten, indem wir nicht handeln.

Oftmals wird diese Angst dann noch durch innere Antreiber und Überzeugungen bekräftigt. Schließlich sind wird seit klein auf darauf konditioniert, Fehler zu vermeiden. “Gib immer dein Bestes”, ist hier ein möglicher Glaubenssatz, der die Vorstellungen über den Ausmaß eines Fehlers derart beeinflusst, dass wir lieber darauf bedacht sind, nicht zu handeln, um so Fehler vermeiden zu können.

Was denken wohl die anderen?

Plötzlich erinnerst Du dich, wie Du deinen Freunden großkotzig von deiner neuen Businessidee erzählt hast. Einige mahnende Worte, dass Du nicht dafür geschaffen seist oder noch keine Erfahrungen gesammelt hättest, hast Du in diesem Zustand der Begeisterung völlig überhört. Kaum vorstellbar, welch Scham und Spott nun entstehen würden, wenn Du scheiterst.

Und genau dieser Gedanke: “Was denken wohl die anderen von mir, wenn ich es nicht schaffe?”, ist bei den allermeisten ein weit verbreitetes Symptom der Versagensängste. Ja, was denken denn wohl die anderen von dir? Warum ist es dir denn überhaupt wichtig, was andere von dir denken? Genau, wir wollen Akzeptanz und Anerkennung, da uns das Kraft gibt und unseren Selbstwert stärkt. Doch warum sollten andere überhaupt über dein Scheitern nachdenken?

Ich meine, worüber denkst Du denn täglich nach? Denkst Du an die Probleme, das Leid oder die Herausforderungen von anderen? Wahrscheinlich nicht. Du denkst an deine eigenen Themen im Leben. Und genau so sollte es sein. Jeder schaut achtsam auf sein eigenes Leben, trifft Entscheidung und findet Lösungen. Wieso kreisen folglich Gedanken in uns, die sich darüber den Kopf zerbrechen, wie andere wohl von uns denken, wenn wir scheitern? Wieso spielt das denn überhaupt eine Rolle?

Versagensängste loswerden Angst vor dem Scheitern

Versagensängste loswerden

Versagensängste äußern sich also oft darin, dass wir uns im Vorfeld mögliche negative Szenarien überlegen, die im Falle des Scheiterns eintreten könnten. Doch was ist wirklich das schlimmste, das eintreten kann? Für mich ist es nichts zu tun und alles beim alten zu belassen. Denn genau das möchte die Angst von mir. Wenn ich meine aktuelle Situation wirklich satt habe und etwas ändern möchte, dann ist das schlimmste Szenario folgendes: ich zögere und somit bleibt alles, wie gehabt.

Fehler vermeiden zu wollen führt ebenfalls dazu, dass man erstarrt und lieber gar nichts tut, als etwas falsches. Und genau dieses Verhalten wird auch in der Gesellschaft sichtbar. Man ist ständig darauf bedacht, Fehler zu vermeiden. In der Schule, auf der Arbeit und auch im Privatleben müssen wir uns ständig für Fehler rechtfertigen. Doch ohne Fehler und Misserfolge kann es keine Erfolge geben. Nur, indem wir aus Fehlern lernen, können wir uns Schritt für Schritt in Richtung Erfolg bewegen.

Menschliche Erfahrungen müssen erfahren werden. Um Erfolg erfahren zu können, muss es auch Situationen geben, in denen es keinen Erfolg gibt. Ansonsten wäre alles immer so wie bisher und wir würden keine Veränderung erkennen. Folglich wäre uns gar nicht bewusst, dass wir im gegenwärtigen Moment erfolgreich wären. In Momenten des Misserfolges können wir also unseren Blickwinkel ändern und erkennen, dass wir hier wirklich das Potenzial haben, bald schon den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Misserfolg bedingt also den Erfolg. Indem wir aus Fehlern lernen und diese als Möglichkeit zu wachsen betrachten, können wir die Angst vor dem Scheitern Stück für Stück überwinden. Sicher ist es keine angenehme Situation, uns mit Fehlern und Misserfolgen auseinanderzusetzen. Doch in diesen Momenten können wir dann auch erkennen, dass die Lösung des aktuellen Problems vielleicht auch schon zu dem Erfolg führt, den wir verdienen. Insofern ist es auch wichtig, lösungsorientiert zu denken und den Fokus nicht auf den Fehler, sondern auf die Botschaft dahinter zu lenken. Daher kann man also keine Versagensängste loswerden, indem man zögert und so gar nichts tut. Eine Angst kann nur gelöst werden, indem man sich dieser stellt.

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Mike
Author: Mike

Mich begeistert alles, was zu mehr Lebensenergie und Leichtigkeit führt. Alte Weisheiten und Mittel zur Selbsthilfe sind mir genauso wichtig, wie Energiearbeit und Stressabbau.

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