Energiehygiene im Alltag: Schutz und Reinigung für den täglichen Gebrauch
Genau wie dein physischer Körper Pflege braucht um gesund zu bleiben, möchte auch dein Energiekörper Pflege und Reinigung, um klar, vital und stabil zu schwingen. Genau hier beginnt die Kunst der Energiehygiene. Energetischer Schutz und Reinigung sind genauso essentiell, wie Zähneputzen und Duschen.

Warum Energiehygiene so wichtig ist
Kennst du das Gefühl, nach einem Treffen mit bestimmten Menschen völlig ausgelaugt zu sein, obwohl äußerlich gar nichts „Schlimmes“ passiert ist? Oder dass du dich plötzlich traurig, gereizt oder nervös fühlst, ohne genau zu wissen, warum?
Das ist kein Zufall. Wir alle nehmen ständig Energien auf, ob bewusst oder unbewusst. Gedanken, Emotionen und Stimmungen anderer Menschen wirken auf uns, genau wie Orte, Geräusche oder digitale Reize.
Energiehygiene beginnt genau hier und bedeutet, achtsam mit diesen Einflüssen umzugehen und die Pflege der feinstofflichen Körper als ähnlich selbstverständlich zu sehen, wie das tägliche Duschen des Körpers oder das morgendliche Lüften der Wohnung.
Wie sich energetische Fremdeinflüsse zeigen können
Dein Energiefeld bzw. deine Aura ist wie eine feine Hülle, die dich umgibt und schützt. Es reagiert empfindlich auf Schwingungen aus deiner Umgebung, angefangen von Freude und Glück, bis hin zu Stress, Streit oder Angst. Je offener und sensibler du bist, desto stärker nimmst du diese Schwingungen wahr und manchmal auch ungefiltert in dich auf.
Fehlt dir dann die energetische Reinigung, sammeln sich diese Eindrücke an: du fühlst dich müde, überreizt, leer oder „nicht mehr du selbst“. Solche Wahrnehmungen sind ein deutlicher Hinweis: Deine Energie ist zu sehr im Außen.
Ähnliche Beispiele sind:
- Du fühlst dich nach Menschenmengen, Meetings oder Familienbesuchen erschöpft.
- Du wachst morgens auf und fühlst dich „voll“, obwohl du geschlafen hast.
- Du reagierst plötzlich emotional auf Themen, die gar nicht deine sind.
- Du hast das Gefühl, du trägst Sorgen, die gar nicht zu dir gehören.
- Du kannst abends nicht abschalten, obwohl du dich so sehr auf den Feierabend gefreut hast.
- Dich beschäftigen Situationen und Ereignisse, die längst abgeschlossen oder gar nicht relevant sind.
All das sind Anzeichen dafür, dass Energie in deinem Feld hängt, die du loslassen darfst. In solchen Situationen hilft dir regelmäßige Energiehygiene dabei, dich zu zentrieren, alte Energien abzustreifen und dein Feld wieder in Balance zu bringen.

Schutz und Reinigung für deinen täglichen Energiehaushalt
Energiearbeit entfaltet ihre Wirkung durch Regelmäßigkeit. Selbst wenige Minuten täglich genügen, um dein Energiefeld zu stabilisieren und deine Wahrnehmung zu verfeinern. Wenn du beginnst, Energiehygiene als festen Bestandteil deines Alltags zu sehen, bleibst du in deinem eigenen Rhythmus. Hier einige einfache Möglichkeiten, um deine Energie im Fluss zu halten:
- Morgens: Aktivieren deinen Schutz und richte bewusst dein Feld aus, bevor du in den Tag gehst.
- Abends: Reinige dich und lass alles los was nicht zu dir gehört und nicht dienlich ist.
- Energie in Räumen reinigen: Lüfte regelmäßig, zünde Räucherwerk an oder visualisiere, wie Licht alle alten Energien aus dem Raum trägt.
- Lebensmittel reinigen: Segne und reinige dein Essen, dein Wasser und deine Umgebung. So verändert sich die Schwingung und richtet dein Feld auf Liebe und Bewusstsein aus.
- Kristalle und Gegenstände: Kristalle, Schmuck oder Werkzeuge nehmen Energien aus ihrer Umgebung auf. Reinige sie regelmäßig, etwa durch Räucherwerk, mit fließendem Wasser (je nach Kristall), in der Erde oder im Mondlicht.
Energetischer Schutz für den Alltag
In jedem Moment findet ein energetischer Austausch statt. Wenn du einen Raum betrittst, spürst du vielleicht sofort die Stimmung: freudig oder angespannt. Oder du begegnest jemandem, der traurig oder wütend ist, und bemerkst, wie sich deine eigene Energie verändert.
Diese Wahrnehmung zeigt, dass Energien ständig fließen, ob bewusst oder unbewusst. Wenn du dich nicht energetisch schützt, können fremde Emotionen wie Wut, Angst, Neid oder Trauer, in dein Feld übergehen. Ein stabiler energetischer Schutz wirkt wie ein sanfter, durchlässiger Schild: Er hält das Fremde auf Abstand, ohne dich zu verschließen. Im Folgenden gebe ich dir zwei einfache Beispiele, wie ein solcher Schutz aussehen könnte.
1. Schutz durch das bewusste Aussprechen
Eine einfache Möglichkeit, einen energetischen Schutz zu schaffen, ist durch die bewusste Absicht und die Kraft der Worte. Indem du um Schutz bittest, richtest du deine volle Aufmerksamkeit und somit deine Energie darauf, dich jetzt schützen und abgrenzen zu wollen. Je nach Glauben kannst du deine Worte auch jemandem widmen, beispielsweise an das Universum oder an einen Gott, damit dein Vorhaben von der geistigen Welt unterstützt wird. Mögliche Worte sind:
“Lieber Gott / Schöpfer / Universum … ich bitte darum, dass du mich mit einem Schild aus Licht, Liebe und Wahrheit umgibst. Und zwar so, dass nur Licht, Liebe und Wahrheit durch mich hindurch gehen können…“
Sprich diesen Satz täglich dreimal und entwickle die Überzeugung, dass dich deine zielgerichtete Absicht vor Fremdeinflüssen bewahren wird.
2. Wiraqocha – Energetischer Schutzwall
Das Wiraqocha ist ein energetischer Schutz, der aus der schamanischen Tradition stammt. Es wird auch als „heiliges Energiefeld“ bezeichnet, das aus deinem 8. Chakra entspringt, dem Seelenchakra, das sich einige Zentimeter über deinem Kopf befindet.
Berühre mit deinen ausgestreckten Händen das Feld oberhalb deines Kopfes und stelle dir vor, wie sich eine goldene Lichtkugel um dich herum ausbreitet. Bewege deine Hände sanft nach unten, während du das Licht um deinen gesamten Körper herumziehst – vorne, hinten, rechts und links. Dieses Feld dehnt sich über deine Haut hinaus aus und umhüllt dich wie eine leuchtende Kugel oder ein Kokon aus reinem Licht.

Deine tägliche Reinigung
So wie du deinen Körper regelmäßig reinigst, will auch dein Energiefeld gereinigt werden. Im Laufe des Tages nimmst du Eindrücke, Emotionen und Spannungen aus der Umgebung auf, besonders wenn du hochsensibel oder von vielen Menschen umgeben bist.
Energetische Reinigung ist ein Akt der Befreiung und hilft dir, fremde oder stagnierende Energien aus deinem System zu lösen und die eigene Klarheit wiederherzustellen. Eine solche Reinigung ist für jeden relevant, der mit anderen Menschen in Kontakt steht. Denn sie schützt dich davor, negative, fremde und belastende Energien aus den Prozessen anderer oder aus dem Umfeld in deinem eigenen System festzuhalten.
Oft sind das unbewusst aufgenommene Emotionen, alte Schwingungen oder ungelöste Anteile,
die sich sonst in dir ablagern und langfristig zu energetischen Blockaden führen könnten. Reinigung bedeutet in diesem Zusammenhang, das loszulassen, was nicht zu dir gehört und gleichzeitig nimmst du deine eigene Kraft wieder vollständig zu dir zurück.
1. Energetisches Trockenbaden
Diese Übung, die ein Bestandteil des 1. Reiki Grades ist, gleicht einem feinen „Abstauben“ deines Energiefeldes. Fahre mit den Händen sanft über deinen Körper, von Kopf bis Fuß, ohne ihn direkt zu berühren. Stell dir dabei vor, wie du alte, schwere oder fremde Energien abstreifst, die in die Erde fließen und dort neutralisiert werden.
Strecke zunächst den linken Arm aus und streiche jeweils mit dem Ausatmen mit der rechten Hand dreimal von der Schulter über den Arm bis zu den Fingerspitzen. Wechsle dann den Arm und streiche mit der linken Hand über den rechten Arm. Danach streiche dreimal über das linke Bein bis zu den Fußsohlen, dann dreimal über das rechte Bein. Am Ende schüttle die Hände aus und atme tief durch.
2. Die Lichtdusche
Schließe die Augen und stelle dir vor, wie ein klares, goldenes Licht von oben auf dich herabströmt. Mit jedem Atemzug wird dein Feld heller, klarer und weiter. Dieser goldene Regen spült alles fort, was nicht dienlich ist und nicht zu dir gehört.
Diese Übung eignet sich hervorragend, wann immer du ein Bad nimmst oder tatsächlich unter der Dusche stehst. Denn so kannst du zusätzlich visualisieren, dass nicht nur das fließende Wasser deinen Körper reinigt, sondern auch goldenes Licht deine Aura klärt.

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Energiehygiene ist keine Isolation
Manchmal entsteht die Angst, ein solcher Schutz könne dazu führen, sich zu verschließen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Abgrenzung heißt nicht, dich zu isolieren und von anderen zu trennen, sondern dich bewusst zu spüren, während du in Verbindung bleibst. Ein offenes Herz und ein stabiles Energiefeld schließen sich nicht aus, sondern sie gehören zusammen. Je klarer du in deiner eigenen Energie bist, desto liebevoller kannst du anderen begegnen, ohne dich zu verlieren.
Energiehygiene ist keine Isolation oder Flucht, sondern eine Form tiefer Selbstfürsorge. Je klarer dein Feld, desto stabiler bleibst du, selbst in turbulenten Zeiten. Du reagierst weniger auf Stimmungen anderer, bleibst geerdet und fühlst dich innerlich geschützt, ohne dich abzuschotten. Denn wahre Abgrenzung ist kein Mauernbauen.
