Aura sehen lernen – So kannst du deine Aura-Wahrnehmung trainieren
Worauf kommt es wirklich an, um die Form, Farbe und den Zustand der Aura um Menschen, Tiere oder Bäume sehen lernen zu können? Die energetische Wahrnehmung ist keine besondere Begabung, sondern kann sich durch Übung entwickeln. Nachfolgend zeige ich dir zwei Übungen, mit denen auch dir das gelingt.

Worauf kommt es beim Aura sehen wirklich an?
Viele Menschen wünschen sich, die Aura sehen zu können, denn das würde bedeuten, dass all das, was man in der Theorie über Aura und Energiefelder lernt, auch beweisbar wäre. Vielleicht hast du bereits von Menschen gehört, die Energiefelder wahrnehmen, bunte Regenbögen um andere Menschen sehen oder Informationen aus der Aura lesen können. Diejenigen, die Aura nicht sehen können, fragen sich vermutlich: Kann wirklich jeder lernen, die Aura zu sehen?
Die Antwort lautet: Ja. Allerdings nicht so, wie die meisten Menschen es erwarten. Denn die Aura wahrzunehmen bedeutet nicht zwangsläufig, sofort leuchtende Farben rund um einen Menschen zu sehen. Viel häufiger beginnt die Wahrnehmung sehr subtil, beispielsweise als feines Flimmern, als Lichtschleier, Verdichtung oder inneres Spüren. Das eigentliche Geheimnis beim Aura sehen liegt deshalb nicht darin, deine Augen anzustrengen, sondern deine Wahrnehmung zu verfeinern.
Der größte Fehler beim Aura sehen lernen besteht darin, dass Menschen versuchen, die Aura mit Anstrengung sehen zu wollen. Je mehr du dich bemühst, desto schwieriger wird es meist. Aura-Wahrnehmung entsteht nämlich nicht durch Konzentration, sondern durch Entspannung. Aus diesem Grund ist deine innere Haltung sehr wichtig und auch dein Blick sollte weich und entspannt sein.
Versuche nicht, etwas zu erzwingen oder zu fokussieren. Stelle dir stattdessen vor, du würdest durch die Person hindurchsehen oder in die Ferne blicken. Deine Augen bleiben entspannt geöffnet oder leicht zusammengekniffen, jedoch ohne Anstrengung. Das Bild darf unscharf werden. Diesen Blick nennt man “Desillusionieren” und genau dort beginnt sich die Aura häufig zu zeigen.

Der Einstieg über die ätherische Aura
Wenn Menschen beginnen, die Aura wahrzunehmen, zeigt sich meist zuerst die ätherische Aura. Das ist die erste, dem physischen Körper am nächsten liegende Schicht des Energiefeldes. Sie erscheint häufig als weißlicher, transparenter oder leicht schimmernder Lichtsaum direkt um den Körper.
Diese Schicht ist für die meisten Menschen am einfachsten wahrzunehmen. Das, was in spirituellen Darstellungen oft als „Heiligenschein“ beschrieben wird, entspricht häufig genau dieser ersten Aura-Schicht.
Nimm dir Zeit und erwarte keine spektakulären Bilder. Häufig zeigt sich zu Beginn nur ein feiner Schleier oder eine leichte Ausdehnung um den Körper herum. Doch mit zunehmender Übung wird die Wahrnehmung immer deutlicher.
Warum viele Menschen ihre Aura-Wahrnehmung verloren haben
Kinder nehmen die feinstoffliche Welt oft ganz selbstverständlich wahr. Doch im Laufe des Lebens werden wir konditioniert und lernen, nur dem zu vertrauen, was sichtbar und messbar ist. Innere Eindrücke werden dann häufig als Fantasie oder Einbildung abgetan.
Dadurch überlagern wir unsere natürliche Sensitivität. Das Aura sehen lernen bedeutet also nicht, etwas völlig Neues zu entwickeln. Vielmehr erinnerst du dich an eine Fähigkeit, die bereits in dir vorhanden ist.
Der Schlüssel liegt darin, deine Wahrnehmung neu zu kalibrieren, wieder feiner zu fühlen, subtilen Eindrücken zu vertrauen und deinen inneren Sinneskanälen Raum zu geben. Je mehr du das tust, desto stärker verändert sich deine Wahrnehmung und du beginnst, Dinge wahrzunehmen, die zuvor unsichtbar erschienen.

„Das habe ich mir bestimmt nur eingebildet.“
Dieser Gedanke ist vermutlich der größte Stolperstein beim Aura sehen lernen. Fast jeder Mensch kennt ihn. Du nimmst plötzlich ein Flimmern wahr, spürst eine Veränderung oder bekommst einen inneren Eindruck und sofort meldet sich der Verstand: „Das bilde ich mir bestimmt nur ein.“
Interessanterweise geschieht genau das bei nahezu allen Menschen, die beginnen, ihre feinstoffliche Wahrnehmung zu entwickeln. Unser Verstand wurde darauf trainiert, nur das als real anzuerkennen, was eindeutig sichtbar und messbar ist. Feine Wahrnehmungen werden deshalb oft automatisch infrage gestellt.
Doch sobald du regelmäßig übst, wirst du schnell feststellen, dass sich dieselben Wahrnehmungen immer wieder zeigen. Mit der Zeit wird aus einem vermeintlichen Zufall ein Muster und aus einem Muster entsteht Vertrauen. Deshalb gilt beim Aura sehen, weniger zu zweifeln und mehr zu beobachten Denn Intuition und Aura-Wahrnehmung entwickeln sich nicht durch Kontrolle, sondern durch Erfahrung.
In welchem Spektrum nehmen wir die Aura wahr?
Um zu verstehen, warum viele Menschen die Aura nicht sofort sehen können, lohnt sich ein Blick auf unsere Wahrnehmung. Unsere Augen können nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten elektromagnetischen Spektrums wahrnehmen.
Das sichtbare Farbspektrum reicht von Rot über Orange, Gelb und Grün bis hin zu Blau und Violett. Alles darüber hinaus, sowohl im Infrarot- als auch im Ultraviolettbereich, bleibt für das menschliche Auge unsichtbar. An dieser Stelle wird es spannend. Die Aura bewegt sich nicht ausschließlich innerhalb dieses sichtbaren Spektrums. Ein Teil der Aura kann sich zwar in Farben zeigen, doch viele Informationen liegen in feineren Frequenzbereichen.

Deshalb nehmen wir die Aura nicht nur mit den Augen wahr. Wir benötigen ein erweitertes Wahrnehmungssystem: unsere Hellsinne. Viele Menschen glauben, sie würden die Aura erst dann wahrnehmen, wenn sie Farben sehen. Tatsächlich zeigt sich die Aura häufig zuerst über:
- Feines Flimmern
- Milchige Hülle
- Lichtschleier
- Wärme oder Kälte
- Verdichtung oder Ausdehnung
- Kribbeln
- Ein verändertes Raumgefühl
- Feiner Widerstand
- Wärme oder Kälte
- Innere Bilder
- Spontane Gefühle oder Wissen
- Bewegung im Energiefeld
Wenn du lernst, diese Signale wahrzunehmen und ihnen zu vertrauen, öffnet sich Schritt für Schritt auch der visuelle Zugang. Das eigentliche Sehen ist oft das Ergebnis dieser verfeinerten Wahrnehmung.
Aura sehen lernen – Praktische Übungen
Übung 1: Die Aura von Bäumen sehen
Eine der schönsten und einfachsten Übungen für den Einstieg ist die Wahrnehmung der Aura von Bäumen. Bäume besitzen meist ein sehr starkes, stabiles und gut wahrnehmbares Energiefeld.
Suche dir idealerweise einen Baum vor einem blauen oder hellen Hintergrund. Richte deinen Blick leicht oberhalb der Baumkrone aus. Lass deinen Blick weich werden und schaue nicht direkt auf den Baum, sondern eher durch ihn hindurch.
Nach einigen Sekunden kannst du möglicherweise ein feines Energiefeld, Bewegung, Flimmern oder erste Farbnuancen um die Äste und Blätter wahrnehmen. Nimm einfach wahr, ohne zu bewerten.

Übung 2: Die Aura über die Hände wahrnehmen
Diese Übung kannst du jederzeit alleine durchführen. Du benötigst lediglich:
- eine weiße Wand oder ein weißes Blatt Papier
- etwas Ruhe
- eine entspannte Haltung
Schritt 1: Vorbereitung
Strecke eine Hand etwa 30 bis 50 Zentimeter vor dir aus. Halte die weiße Fläche hinter deine Hand, damit sich die Konturen gut abheben. Atme einige Male ruhig ein und aus.
Schritt 2: Punktfokus
Richte deinen Blick für etwa 30 Sekunden auf deine Fingerspitzen. Bleibe entspannt und versuche nichts zu erzwingen.
Schritt 3: Weiches Sehen
Wechsle nun langsam vom scharfen Fokus in einen weichen Blick. Erweitere deine Wahrnehmung auf die gesamte Hand und den Raum um sie herum.
Viele Menschen nehmen nun einen feinen, transparenten Schleier entlang der Konturen wahr. Vielleicht bemerkst du auch ein leichtes Flimmern oder eine Ausdehnung über die Grenzen deiner Hand hinaus. Das kann bereits die ätherische Aura sein.
Schritt 4: Bewegung wahrnehmen
Sobald du den feinen Schleier oder das Flimmern wahrnehmen kannst, beginne langsam, deine Hand einige Zentimeter vor und zurück zu bewegen. Beobachte dabei aufmerksam den Bereich um deine Hand.
Viele Menschen stellen fest, dass sich die Aura leicht mitbewegt oder zeitverzögert folgt. Manchmal wirkt es so, als würde sich das Energiefeld dehnen, verdichten oder wie ein feiner Lichtschweif hinter der Hand herziehen.
Auch hier gilt: Versuche nicht, etwas zu erzwingen. Nimm einfach wahr, was sich zeigt. Je häufiger du diese Übung durchführst, desto deutlicher wird deine Wahrnehmung.
Profi-Tipp: Wenn das Sehen nicht klappt, nutze einen anderen Sinn
Viele Menschen setzen sich beim Aura sehen unnötig unter Druck. Sie glauben, dass sie die Aura unbedingt mit den Augen wahrnehmen müssen. Doch die Wahrheit ist, dass nicht jeder Energie zuerst visuell wahrnimmt.
Manche Menschen fühlen die Aura zunächst, lange bevor sie sie sehen können. Wenn dir das Sehen noch schwerfällt, versuche deshalb einmal, deine Aura mit den Händen wahrzunehmen. Halte deine Handflächen einander gegenüber und beginne langsam, sie aufeinander zuzubewegen und wieder voneinander zu entfernen.
Achte dabei aufmerksam auf deine Empfindungen. Vielleicht bemerkst du:
- einen feinen Widerstand
- ein Kribbeln
- Wärme oder Kälte
- ein pulsierendes Gefühl
- oder etwas, das sich wie ein sanfter Windhauch zwischen deinen Händen anfühlt
Genau das kann bereits dein Energiefeld sein. Je häufiger du diese Übung praktizierst, desto sensibler werden deine Hände und desto leichter fällt dir später häufig auch das visuelle Wahrnehmen der Aura. Denn die Aura möchte nicht erzwungen werden. Sie möchte erfahren werden.
Welche Farbe hat deine Aura?
Sobald du beginnst, deine Aura bewusster wahrzunehmen, entsteht oft schnell die nächste Frage: Welche Farbe hat meine Aura eigentlich?
Aurafarben können spannende Hinweise auf deine aktuellen Lebensthemen, Potenziale, Gefühle und energetischen Schwerpunkte geben. Aus diesem Grund habe ich ein kostenloses Aura-Quiz erstellt.
Die Aura wahrzunehmen ist weit mehr als nur Farben zu sehen. Es geht darum, deine Hellsinne zu aktivieren, Energiefelder bewusst wahrzunehmen und die Sprache der Energie zu verstehen.

Aura sehen lernen – Der nächste Schritt
Aura Healing Ausbildung
In meiner Aura Healing Ausbildung lernst du Schritt für Schritt, wie du Auren wahrnimmst, Aura Readings durchführst, Blockaden erkennst und deine intuitiven Fähigkeiten gezielt entwickelst. Wenn du deine Wahrnehmung vertiefen und die Aura-Arbeit professionell erlernen möchtest, bist du herzlich eingeladen, Teil der Ausbildung zu werden.
