Intuition stärken mit Reiki

Mit Reiki die Intuition stärken und der inneren Stimme vertrauen

Die Intuition ist wie ein innerer Kompass, mit dem du zwischen dienlich und nicht dienlich unterscheiden kannst. Leider ist bei den meisten Menschen der Zugang dazu verschlossen. Erfahre, welche vier Schritte benötigt werden, um dich für mehr intuitive Eingebungen zu öffnen und wie du mithilfe von Reiki deine Intuition stärken kannst.

Intuition stärken mit Reiki

Was ist die Intuition und woher kommt sie?

Jeder kennt es und hat es schonmal erlebt: Der Bauch sagt das eine, doch der Kopf sagt etwas anderes. Etwas, das auf dem Papier logisch klingt, muss sich nicht zwangsläufig stimmig anfühlen. Das hat zur Folge, dass man im Zwiespalt mit sich selbst steht ist und nicht weiß, welcher Stimme man vertrauen soll. Sollte man lieber auf den Kopf oder das Gefühl hören?

In uns gibt es zwei Ebenen, die unsere Entscheidungen prägen. Zum einen haben wir den Instinkt, der uns über Gefühle und Lustempfindungen steuert und auch Bauchgefühl genannt wird. Zum anderen haben wir den Intellekt, also unsere Gedanken, Konditionierungen, unser Wissen und unsere Moralvorstellungen. Normalerweise befinden wir uns irgendwo zwischen Instinkt und Intellekt und je nachdem welche Seite stärker ausgeprägt ist, treffen wir eine Entscheidung, die mit einem der beiden Pole im Einklang ist.

Doch die Wahrheit ist, dass intuitive Eingebungen weder auf reiner Logik, noch auf dem Bauchgefühl basieren. Ja richtig, auch das Bauchgefühl ist nicht gleich Intuition, denn oft können unsere Überlebensinstinkte in den Vordergrund rücken. Intuition ist noch viel tiefgreifender und kommt aus dem Herzen. Denn das Herz ist der Ort, über den wir eine Verbindung zur universellen Liebe sowie zu Vertrauen Hingabe und Mitgefühl entwickeln.

Bei den meisten Menschen ist die Intuition verschlossen, weil sie sich zu sehr im instinktiven oder intellektuellen Verhalten befinden, also entweder zu stark im Bauch oder Kopf sind. Das blockiert die Intuition. Sobald wir versuchen, Intuition zu erzwingen, gelingt dies uns nicht. Leider haben wir haben nie gelernt, wie wir den Zugang zur Intuition freilegen können.

Intuition stärken Übung

So fühlt sich eine starke Intuition an

Intuition können wir erst dann freisetzen, wenn wir Kopf und Bauch in Einklang bringen. Doch die meisten Mensch befinden sich in einem Konflikt zwischen Kopf und Bauch, was dazu führt, dass sie häufig falsche Entscheidungen treffen, die ihr gesamtes Leben sabotieren können. Erst durch das Zusammenspiel dieser beiden Instanzen können Entscheidungen getroffen werden, die im Einklang zur inneren Weisheit stehen.

Entscheidungen, die nur mit dem Intellekt getroffen werden, mögen sich zwar ‚logisch‘ anhören, fühlen sich aber meistens nicht stimmig an. So passiert es, dass wir doch an einem Beruf festhalten, der eigentlich gar nicht unserer wahren Begeisterung entspringt, da das Geld oder die gesellschaftliche Anerkennung in den Vordergrund rückt. Und andersrum können sich Entscheidungen, die nur aus dem Bauchgefühl heraus getroffen werden, zwar gut anfühlen, sind oft jedoch nicht realisierbar, wenn wir im Kopf keinen konkreter nächster Schritt bilden können.

Genau hier kommen intuitive Eingebungen ins Spiel. Intuitive Eingebungen sind wie Informationen, die aus einer anderen Ebene kommen. Etwas, das plötzlich und einfach aus heiterem Himmel aufkommt, fast wie ein Geistesblitz. Je mehr wir uns mit unserer Intuition verbinden und der Stimme des Herzens vertrauen, desto mehr öffnen wir uns auch für höhere Eingebungen und Botschaften.

Intuition fängt da an, wo man die Antwort schon kennt, noch bevor man die Frage stellen konnte. Intuition fühlt sich manchmal so an, als könnte man ‚zwischen den Zeilen lesen‘. Dann verstehen wir nicht nur die Worte einer Person, sondern fühlen auch die Bedeutung, warum diese Worte so gewählt wurden und wie es ursprünglich gemeint war. Plötzlich sind wir in der Lage, Situationen bereits im Vorfeld einzuschätzen und können abwägen, ob etwas dienlich oder hinderlich sein könnte.

Vermutlich spricht man deshalb davon, dass intuitive Impulse wie ‚Downloads‘ sind, die wir aus dem Quantenfeld herunterladen, als Programm installieren und sofortigen Zugang zu neuen Erkenntnissen oder Updates erhalten, ohne dass wir zuvor etwas dafür tun mussten. Es hat also viele Vorteile, wenn wir unsere Intuition stärken und trainieren.

Wie du deine Intuition stärken und freisetzen kannst

Bevor wir uns den konkreten Schritten des intuitiven Prozesses widmen können, müssen wir verstehen, unter welchen Voraussetzungen intuitive Eingebungen entstehen können. In diesem Zusammenhang möchte ich diese besonders eindrucksvolle Geschichte von Albert Einstein teilen.

Er beschäftigte sich über lange Zeit mit der Frage, wie Raum und Zeit zusammenhängen. Immer wieder versuchte er, das Problem rein logisch zu durchdringen, jedoch er kam nicht wirklich weiter. Der Verstand allein schien an seine Grenzen zu stoßen.

Eines Tages ließ er die Anstrengung los und begann, mit seiner Vorstellungskraft zu spielen. Er stellte sich vor, wie es wäre, auf einem Lichtstrahl zu reiten. Dieses scheinbar einfache Gedankenexperiment führte schließlich zu einer revolutionären Erkenntnis: Raum und Zeit sind nicht getrennt, sondern miteinander verwoben. Daraus entstand später die Relativitätstheorie, eine der bedeutendsten Theorien der modernen Physik.

Hier zeigt sich Folgendes: Die entscheidende Eingebung kam nicht aus angestrengtem Nachdenken, sondern aus einem Zustand des Loslassens, der Offenheit und inneren Weite. Genau darum geht es auch in der folgenden Übung. Du darfst lernen, den Verstand einen Moment ruhen zu lassen, damit deine Intuition Raum bekommt, zu dir zu sprechen.

Intuition stärken mit diesen 4 Schritten: Öffne dich für intuitive Eingebungen

Die Intuition wirkt wie ein innerer Kompass und kann uns dabei helfen, uns mehr für intuitive Eingebungen zu öffnen. Dieser Prozess kann auf vier einfache Schritte zurückgeführt werden:

Schritt 1 – Analysieren
Am Anfang sollten wir das Problem zunächst mit dem Verstand betrachten. Wir beginnen, zu überlegen, zu denken und uns den Kopf darüber zu zerbrechen. Kommen wir mit dem Verstand nicht weiter, sollten wir unser Bauchgefühl mit einbeziehen. Indem wir uns intensiv mit dem Thema befassen und unseren gesamten Fokus darauf richten, wird uns das Problem bewusster und wir können uns ein immer genaueres Bild davon machen.

Schritt 2 – Beobachten 
Als nächstes hören wir dem zu, was sowohl unser Bauch als auch der Verstand zu sagen haben. Anfangs kann es schwer sein zu unterscheiden, ob die innere Stimme eher aus dem Bauch oder aus dem Kopf stammt. Doch im Laufe der Zeit wird uns das aber immer leichter fallen und wir können erkennen, ob wir Entscheidungen mehr aus dem Kopf oder aus dem Bauch heraus treffen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um Zugang zur inneren Stimme zu bekommen und die Intuition zu stärken.

Schritt 3 – Loslassen
Dies ist vermutlich der schwerste Schritt. Nun sollten wir das Problem und die begleitenden Gedanken und Gefühle einfach loslassen und uns mit etwas anderem befassen. Wir können darauf vertrauen, dass die intuitive Eingebung zur richtigen Zeit kommen wird. Erst, wenn wir aufgeben, kommen Intellekt und Instinkt ganz von selbst in Harmonie, anstatt gegeneinander anzukämpfen. Sobald Instinkt und Intellekt Hand-in-Hand gehen, entsteht Intuition. Wenn wir die Intuition trainieren oder stärken möchten, führt kein Weg daran vorbei, loszulassen und zu vertrauen, dass die Antwort kommen wird.

Intuition stärken

Schritt 4 – Empfangen
Eine intuitive Eingebung können wir daran erkennen, dass sich die Lösung gleichzeitig richtig anfühlt und auch logisch erscheint. Instinkt fühlt sich richtig an und Intellekt erscheint logisch. Intuition hingegen fühlt sich richtig an und erscheint uns gleichzeitig logisch. Kopf und Bauch sind dann in Harmonie und kämpfen nicht mehr gegeneinander an.

Dieser 4-Schritte-Plan lässt sich auf alle Lebenssituationen anwenden. Durch dieses regelmäßige Training können wir lernen, die innere Stimme in uns zu unterscheiden und erkennen, ob bestimmte Einfälle zu kopflastig oder zu bauchlastig sind. Intuitive Einfälle fühlen sich überall im Körper stimmig an.

Intuition stärken mit Reiki

Die Intuition ist auch immer dann gefragt, wenn wir Reiki und Energiearbeit praktizieren wollen. Da die meisten Menschen im Kopf feststecken, haben sie Schwierigkeiten, dem Verstand die Kontrolle zu entziehen, sich von festen Abläufen oder Handpositionen zu lösen und sich mehr für das zu öffnen, was in diesem Moment wichtig ist.

Intuitiv zu praktizieren bedeutet, sich von Reiki selbst führen zu lassen und gleichzeitig darauf zu vertrauen, dass immer genau das passiert, was notwendig ist. Doch genau dieser Shift fällt sehr vielen Praktizierenden enorm schwer, da wir es gewohnt sind, immer die Kontrolle zu haben und zu bewerten, zu analysieren und etwas zu beeinflussen. Sobald etwas nicht so abläuft, wie geplant, geraten wir ins Zweifeln und wollen mit großer Kraftanstrengung etwas im Außen durch Technik oder eine Position verändern. Da bleibt nicht mehr viel Raum für die innere Führung.

Reiji-Ho: Intuitives Reiki-Praktizieren

Früher war dieser innere Raum ganz normal und wurde Reiji genannt, eine innere Haltung des völligen Vertrauens, in der der Praktizierende das Ich zurücknimmt und Reiki selbst führen lässt. Reiji bedeutet: „Die Hände lassen sich von der Energie führen.“ Dieser Zustand kann mit einer Übung betreten werden, die Reiji-Ho genannt wurde.

Reji-Ho ist eine Übung zur Schärfung der Intuition vor der Behandlung. Setze dich mit gerader Wirbelsäule hin. Schließe die Augen und halte die Hände in Gassho-Haltung vor dem Herz-Chakra. Bitte darum, dass Reiki durch dich wirken möge, zum Besten für den Empfangenden und für alle Beteiligten. Verweile in dieser Haltung, bis du den Energiefluss eindeutig spüren kannst, ehe du mit dem nächsten Schritt weitermachst.

Führe nun die gefalteten Hände vor dein drittes Auge und bitte um Führung. Vertraue deiner Intuition. Nimm so lange wahr, bis du einen ersten Impuls, einen ersten Gedanken oder eine erste Empfindung für das, was geschehen soll, empfängst. Die Hände folgen dann von selbst den Impulsen und dem Licht.

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Die innere Form von Reiji

Ursprünglich ging Reiji sogar noch weiter. Reiji war nie eine Technik, sondern ein Geschehenlassen. Dieser Zustand erweitert die Intuition mit Bewegungen, die nicht von einem selbst stammen und ermöglicht die direkte Erfahrung von Nicht-Ich, reiner Wahrnehmung, Hingabe und Klarheit, anstatt einem starren System zu folgen.

Es ist ein weiches Absinken ins Innere, indem alles Persönliche losgelassen wird, angefangen von der Absicht zu heilen und den Erwartungen, bis hin zum Plan und der Kontrolle. Stattdessen wechselt man in das unerschütterliche Vertrauen und weiß mit absoluter Gewissheit, dass alles, was geschieht, richtig ist.

Reiji entsteht, wenn der Geist still wird, das Herz offen und der Schüler bereit ist, nicht mehr selbst einzugreifen. Die Hände folgen dann von selbst den inneren Impulsen Lichts. Dieser Bewusstseinszustand war der Kern des ursprünglichen Usui Reiki. Heutzutage ist diese Form der Praxis aus den allermeisten modernen Reiki-Schulen leider herausgefallen.

Ursprüngliches Reiki
optionale zusatzmodule
Die wahre Essenz von Reiki

Diese optionalen Zusatzmodule begleiten dich parallel zu deinem Reiki-Grad und bringen dir den ursprünglichen spirituellen Pfad der intuitiven Reiki-Praktik nahe.

Eine starke Intuition ist für jeden Lebensbereich nützlich. Denn wer den Zugang zu seiner inneren Stimme gefunden hat, löst sich von Abhängigkeiten im Außen und findet selbst Antworten auf seine Fragen. Mit einer starken Intuition wird es möglich, darauf zu vertrauen, dass alles im Leben einen Sinn ergibt, auch wenn man diesen aktuell noch nicht verstehen kann. Die innere Stimme ist wie ein innerer Wegweiser, der selbst dann noch den richtigen Weg zeigt, wenn äußere Ablenkungen oder Herausforderungen unüberwindbar scheinen.

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